Birgit Langer
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Pflanze des Monats Oktober 2017

Erfrischende Zimmerpflanzen

Mit diesen Pflanzen geht es dir und deinem Zuhause besser!

Oktober

Oktober 2017: Erfrischende Zimmerpflanzen

Beim Thema (luft-)erfrischende Zimmerpflanze dreht sich alles um Pflanzen mit luftreinigenden Eigenschaften, die das Raumklima deutlich verbessern. Untersuchungen der NASA haben gezeigt, dass einige Pflanzen schädliche Stoffe aufnehmen und über ihre Wurzeln an den Boden abgeben. Außerdem spenden sie tagsüber Sauerstoff und helfen die Luftfeuchtigkeit im Haus zu regulieren. Die Zimmerpflanzen des Monats Oktober sind Spitzenreiter in der Kategorie der natürlichen Lufterfrischer: Einblatt, Gerbera, Schwertfarn und Efeu.

Herkunft
Efeu (Hedera) gehört zur Familie der Araliengewächse (Araliaceae) und wächst auf Felsen und Bäumen in Asien, Europa und Nordafrika. Die Pflanze ist in der Lage 25 bis 30 Meter hoch zu klettern und entwickelt sich vor allem in kühlen Gegenden ausgezeichnet. Der botanische Name „Hedera” bedeutet so viel wie „festklammern“ und ist ein Hinweis aus die Haftwurzeln der Pflanze, mit denen sie sich beim Klettern festhält. Efeu ist ein Symbol für ewiges Leben, da die Pflanze immergrün ist.

Die Gerbera blüht in Südafrika, Asien, Südamerika und Tasmanien. Die blühende Pflanze ist inzwischen in 600 verschiedenen Farben, Formen und Größen erhältlich. Die Gerbera ist vor allem bekannt als Schnittblume, aber sie ist die Pflanze, die am besten Schadstoffe aus der Umgebungsluft absorbieren kann.

Der Schwertfarn (Nephrolepis) gehört zur Pflanzenfamilie der echten Farne, prächtige Blattpflanzen mit sehr unterschiedlichen Erscheinungsformen, die bereits seit dem Devoon (als vor rund 400-350 Millionen Jahren) auf der Erde vorkamen. Nephrolepis ist weltweit in den tropischen Regenwäldern zu finden. Die buschigen Pflanzen, mit den gefiederten Blättern, punkten mit den besten luftreinigenden Eigenschaften. 

Das Einblatt (Spathiphyllum) stammt aus den tropischen Regenwäldern Kolumbiens und Venezuelas und ist eine Pflanze, in die man sich gleich verliebt: zarte grüne Blätter, weiße Hochblätter, die eine blühende Ähre umgeben, und darüber hinaus ein interaktiver Charakter. Wenn das Einblatt zu trocken steht, lässt es seine Blätter hängen, um sie nach dem Gießen innerhalb von wenigen Stunden wieder aufzurichten.

Worauf solltet ihr beim Kauf erfrischender Zimmerpflanzen achten? 

  • Bei allen Pflanzen solltet ihr die Topfgröße, den Durchmesser, den dichten Wuchs und die Höhe beachten. Beim Efeu lohnt sich die Mühe, die Länge der Ranken zu kontrollieren, bei Gerbera und Einblatt entscheiden die Anzahl der Blüten bzw. der weißen Hochblätter und deren Reifestadium über die Qualität. 
  • Alle grünen Lufterfrischer sollten einen leicht feuchten Topfballen haben. Vor allem Pflanzen in kleineren Töpfen trocknen schnell aus und haben dann Probleme mit Blattfall, vertrocknenden Blättern oder eingetrockneten Blatträndern.

Sortimentsauswahl 
Das Sortiment der Pflanzen mit luftreinigenden Eigenschaften ist groß. Von jeder Gattung sind mehrere Arten und noch mehr Sorten erhältlich:

Efeu gibt es in einer Vielzahl von Blattformen und -farben. Es gibt kletternde und hängende Formen und die Pflanzen werden in die unterschiedlichsten Formen gebracht – z.B. als Bögen, Kugeln oder Pyramiden. Die Blattfarben variieren von einheitlichem Grün bis bunt und marmoriert und auch bei der Blattgröße gibt es viele Varianten. Besonders beliebt sind Sorten wie Eva, Kolibri, Pittsburgh, Shamrock und Wonder. 

Die Gerbera gibt es in vielen verschiedenen Größen und Erscheinungsformen und kommt als Terrassenpflanze für Frühling und Sommer immer mehr in Mode. Es existiert sogar eine winterharte Art (Garvinea). Für die Verwendung als Zimmerpflanze sind einige Serien mit einer Reihe von Farben erhältlich, wie Durora, Fiori Line, Sundayz und Revolution.

Der Nephrolepis ist die bei weitem wichtigste Gattung unter den Farnen, dazu gehören als bekannteste Sorten Bostoniensis (auch oft Boston genannt) und Green Lady (schmaleres Laub). Aber auch Corditas, Duffii, Emina, Vitale sind hübsche Farn-Sorten mit den gleichen luftreinigenden Eigenschaften.

Das Einblatt ist in vielen Größen erhältlich, mit ausschließlich weißen Hochblättern. Die Blätter sind in der Regel grün, doch es gibt auch Sorten mit bunten Blättern wie S. Silver Cupido oder S. Gimini. Viele Sorten tragen die Namen von Komponisten: Chopin, Figaro, Vivaldi oder Bellini. Von der Cupido-Serie gibt es inzwischen eine ganze Reihe von Sorten.  

Pflegetipps
Für alle lufterfrischenden Grünpflanzen gilt: In den kalten Monaten auf dem Weg vom Geschäft nach Hause zum Schutz vor Kälte gut verpacken.  

Efeu steht gern kühl und hell, aber nicht in grellem Sonnenlicht. Je größer der Weißanteil im Blatt, desto mehr Licht benötigt die Pflanze, je mehr Blattgrün vorhanden ist, desto weniger. Der Topfballen darf nicht austrocken, die Wurzeln sollten aber auch nicht im Wasser stehen. Alle zwei Monate werden die Pflanzen gedüngt, ab und zu unter die Dusche gestellt oder mit einer Pflanzenspritze eingesprüht. Alte Blätter entfernen, die Ranken können problemlos zurückgeschnitten werden. Efeu verträgt keine trockene Luft, diese kann Spinnmilbenbefall begünstigen. Die Pflanze also nicht über einem Heizkörper aufstellen.

Die Gerbera mag es hell und der Topfballen sollte nicht austrocknen. Für eine lange reiche Blüte alle drei Wochen düngen. Verwelkte Blüten vorsichtig mit einer drehenden Bewegung so aus dem Herzen der Pflanze ziehen, dass der gesamte Stiel entfernt wird. 

Der Schwertfarn bevorzugt einen Standort mit einer Temperatur über 12°C, an dem es halbschattig bis hell ist. Die Pflanzen vertragen kein direktes Sonnenlicht oder die trockene Luft über einem Heizkörper. Der Topfballen sollte nicht austrocken, gegossen wird direkt auf den Boden nicht ins Herz der Pflanze. Dabei ist Regenwasser zu bevorzugen, denn Farne vertragen weder Kalk noch Salz. Während der Wachstumsphase können die Pflanzen alle 3 – 4 Wochen gedüngt werden. 

Das Einblatt steht gern hell an einem Ort mit mindestens 12°C, an dem es keiner vollen Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist. Der Topfballen darf nicht austrocken, die Pflanze zeigt an, wenn ihr Wasser fehlt, dann schlappen ihre Blätter. Am besten die Blätter regelmäßig mit lauwarmem Wasser besprühen, einmal im Monat etwas düngen und verwelkte Blütenstände entfernen. 

Erfrischende Zimmerpflanzen sind nicht nur ein Tipp für die eigene Wohnung, sondern auch für Büros und Schulen. „Mit diesen Pflanzen geht es dir und deinem Zuhause besser.”